Dauer: 44 Tage
Maximale Höhe: 8091m
Beste Saison: Herbst & Frühjahr
Service: bis ins Base Camp oder geführte Tour bis zum Gipfel
Die Annapurna ist der zehnthöchste Berg der Erde. Der Name ist eine andere Bezeichnung der Göttin Parvati (die Bergestochter), in verschiedenen Mythologien auch identisch mit den Göttinnen Durga (die Unzugängliche) und Kali (die Schwarze). Der Name des Berges setzt sich zusammen aus anna (Nahrung) und purna (erfüllt von), Annapurna ist die Nahrung spendende Göttin oder die Göttin der Fülle.
Das Annapurna Himal und das Lamjung Himal wird begrenzt vom Kali Gandaki im Westen und im Osten vom Marshyangdi. Die Annapurna I ist der Hauptgipfel des Annapurna Himal. Dieses Gebirgsmassiv erstreckt sich in westöstliche Richtung und besteht aus mehreren selbständigen Bergen. Die Annapurna I befindet sich am westlichen Ende der Bergkette, die dort nach Süden abknickt und in der Annapurna Süd ihren Abschluss findet. Östlich des Hauptgipfels zweigt ein weiterer Grat nach Süden ab, der sich schließlich zum 6997 m hohen Machapucharé erhebt. Der bei der einheimischen Bevölkerung heilige Berg Machapucharé wurde 1964 vom nepalesischen König mit einem Besteigungsverbot belegt. Die Südwand der Annapurna I und die Grate zur Annapurna Süd bzw. zum Machapucharé rahmen einen abgeschiedenen Bergkessel ein, das sogenannte Annapurna Sanctuary (Heiligtum). Dort liegt das das Annapurna Base Camp. Auf dem Weg dorthin befindet sich das Machapuchare Base Camp.
Der Hauptgrat des Annapurna Himal erreicht auf drei Gipfeln eine Höhe von über 8000 Metern: Annapurna I (8091 m), Annapurna I Mitte (8051 m), Annapurna I Nordost (8010 m). Weil der Höhenunterschied zwischen diesen Gipfel nicht sehr ausgeprägt ist, gelten sie nur als Nebengipfel der Annapurna I. Roc Noir oder Khangsar Kang (7485 m) im Osten sowie Annapurna Fang (7647 m) im Westen sind weitere Nebengipfel der Annapurna I.
Am 3. Juni 1950 wurde die Annapurna I durch Maurice Herzog und Louis Lachenal im Rahmen einer französischen Expedition erstmals bestiegen. Dies war die erste erfolgreiche Besteigung eines Achttausenders überhaupt. Der Berg birgt durch extreme Lawinengefahr ein hohes Risiko: auf weniger als drei erfolgreiche Besteigungen kommt ein Todesfall. Die Annapurna ist auch der am seltensten bestiegene Achttausender. Bis zum 31. Dezember 2005 haben nur 142 Bergsteiger den Gipfel erreicht. 58 Bergsteiger fanden den Tod, zwei Drittel der Expeditionstoten sind Lawinenabgängen zuzuschreiben. Kommerzielle Anbieter meiden den Berg wegen des hohen Risikos.
Früher war nur sehr wenig bekannt über diesen Berg, bis 1949 Dr. A. Heim aus dem Fenster eines Flugzeuges den Dhaulagiri und die Annapurna estmals erblickte. Das Flugzeug konnte nicht hoch genug fliegen für eine angemessene Beobachtung oder Fotos, doch schon ein Jahr später, am 3. Juni 1950, wurde die Annapurna erobert. Es war die erste Achttausender-Besteigung und dieses Kunststück gelang den Franzosen.
Jedoch stellen alle Routen auf den Berg außergewöhnliche Anforderungen und die Expeditionen haben mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb nur wenige Bergsteiger den Gipfel erreicht haben, im Vergleich zu anderen 8000er Gipfeln.
Annapurna - Der erste bezwungene Achttausender
ff. Text - Quelle: www.wissenswertes.at/annapurna
Die Annapurna ist 8.091 Meter hoch und damit der zehnthöchste Berg der Erde. Sie befindet sich südöstlich vom Dhaulagiri im westlichen Himalayagebiet und wurde 1950 erstmals von einer französischen Expedition erfolgreich bestiegen. Dieser Gipfelsieg war die erste erfolgreiche Besteigung eines Achttausenders, der zur Folge hatte, dass die Möglichkeit des Gipfelsieges Realität wurde, nachdem viele Expeditionen vor allem aus Europa auf den hohen Bergen gescheitert waren.
Zufall war es nicht, dass es gerade die Franzosen waren, die als erste einen Achttausender erfolgreich besteigen konnten. Denn als Folge der Besetzung der Deutschen im Zweiten Weltkrieg wurde eine Organisation gegründet, die die jungen Menschen in Frankreich beschäftigen sollte. Aus ihr wurde eine weitere gegründet - die "Jeunesse et Montagne", die jungen Leuten das Bergsteigen und Skifahren beibrachte.
Das Trainingsprogramm der "Jeunesse et Motagne" fußte auf Disziplin und Härte. Die jungen Leute wurden mit 20 kg Gepäck 3000 Meter in die hohen französischen Gipfel gejagt unabhängig, ob es Sommer oder Winter war. Dieses Training machte die französischen Bergsteiger, die aus dieser Gruppe hervorgingen, allen anderen überlegen. Besonders im Himalayagebiet war ihre Fitness, aber auch ihr Verständnis für Schnee und Eis unbezahlbar.
Erstbesteigung der Annapurna
Am 3. Juni 1950 gelang es schließlich der französischen Expedition, die Annapurna zu besteigen und damit auch einen großen Erfolg für das Heimatland zu erzielen, was nach den Leiden des Zweiten Weltkrieges gut tat. Noch wichtiger war den Bergsteigern aber, dass sie bewiesen haben, dass mit guter Vorbereitung auch die hohen Gipfel im Himalaya und Karakorum bezwingbar sind. Damit war das Rennen um die Erstbesteigungen dieser hohen Berge aufs neue eröffnet, zumal man sich nun langsam vom Weltkrieg erholen konnte.
Die Annapurna wird aber wohl immer ein exklusiver Berg bleiben. Besonders aufgrund der hohen Lawinengefahr ist die Annapurna ein sehr gefährlicher Gipfel und in der Statistik der Todesfälle nach erfolgreichen Besteigungen nimmt sie den zweiten Rang nach dem K2 ein. Für jeden zweiten Bergsteiger, der den Gipfel erfolgreich besteigt, stirbt einer am Weg zurück ins Basislager.
Namensgebung der Annapurna
Göttin der Ernten
Die indische Landvermessung vergab für den Gipfel der Annapurna ursprünglich die Kennziffer XXXIX. Spätere Versuche, einen lokalen Namen für den Bergriesen zu finden, mündeten in den international bekannten Namen Annapurna. Dieser Bergname setzt sich aus zwei Worten aus dem Sanskrit zusammen.
Bedeutung des Namens Annapurna
Lange wurde darüber diskutiert, wie die richtige Übersetzung der Annapurna lauten könnte. Die wörtliche Übersetzung ergab "gefüllt mit Nahrung". Diese Übersetzung erschien aber wenig glaubhaft und tatsächlich konnten die Franzosen, als sie 1950 zur Annapurna reisten, eine andere Übersetzung herausfinden.
Denn im Namen Annapurna steckt ein Hinweis für die hinduistische Göttermutter und Beschützerin der Welt namens Durga. Maurice Herzog, der beim Gipfelsieg auf der Annapurna dabei war, erfuhr in Gesprächen mit den Einheimischen, dass die richtige Übersetzung des Bergnamens wohl eher "Göttin der Ernten" oder auch "göttliche Mutter der Gebenden" heißen müsste.
Ungeachtet der richtigen Übersetzung war es international ein großes Anliegen, einen Namen für den Berg zu finden, der lokal anerkannt ist und keinen englischen oder anderen Namen zu finden. Dieses Bestreben gilt für die meisten der hohen Berge, allerdings weicht der K2 davon ab, auch der Mount Everest passt nicht in das Schema der lokalen Namen. Die Annapurna hingegen sehr wohl, die zudem eine Besonderheit hat, weil es ein Bergname ist, der in der deutschen Sprache einen weiblichen Artikel aufweist. Der K2 oder der Lhotse ist die übliche Form, aber die Annapurna weicht davon ab.
International spielt diese Diskussion über die Übersetzung wenig Rolle, Fakt bleibt, dass dieser Berg der erste Achttausender ist, der von Menschen bestiegen worden war. Somit ist die Annapurna der Beginn des Siegeszuges des Höhenbergsteigens im Himalaya-Gebirgszug und ebenso im Karakorum.
Erforschung der Annapurna - Auf der Suche nach dem Berg
Der Gipfelversuch auf die Annapurna war keinesfalls einfach und hatte im Anfangsstadium der Expedition wenig damit zu tun, dass der Berg so schwierig zu besteigen wäre. Vielmehr gab es geografische Probleme und die nicht zu knapp.
Annapurna: wo ist der Berg?
Die Franzosen hatten für das Jahr 1950 eine Aufstiegsgenehmigung für die Annapurna und für den Dhaulagiri, der sich nordwestlich der Annapurna befindet. Damit war zwar die theoretische Möglichkeit sichergestellt, die praktische aber noch lange nicht, weil die Franzosen keine Idee hatten, wie sie zu den Bergen gelangen sollten.
Es gab zwar Landkarten der seinerzeitigen Indischen Landvermessung, die aber wenig geeignet waren, um richtige Pfade entwickeln zu können. Auch die Fotos einer Schweizer Organisation für Bergforschung, die 1949 geschossen wurden, waren nicht hilfreich, weil sie aus zu geringer Höhe gemacht wurden und daher wenig Aussagekraft hatten.
Anfang April kamen die Franzosen in Nepal an, aber es dauerte bis Mitte Mai, bis sie sich entschlossen hatten, die Annapurna aufzusteigen. Die meiste Zeit dazwischen suchten sie die beiden Berge. Den Dhaulagiri stuften sie rasch als zu schwer ein und die Annapurna fanden sie tatsächlich einige Tage nicht. Das mag seltsam klingen, ist der Berg doch über 8.000 Meter hoch, aber die Karten des Gebietes waren so schlecht, dass sich die französische Expedition in falschen Tälern aufhielt. Schließlich erreichte man doch die Annapurna und untersuchte den Berg nordseitig.
Annapurna: die Suche nach der Route
Als ersten Versuch eines Aufstiegs wurde der Nordwestgrat untersucht, doch die Sherpas hätten die Lasten nicht in die erforderliche Höhe transportieren können. Dieses Faktum ist aus heutiger Sicht besonders interessant, denn die meisten Sherpas der Gegenwart sind den Kunden der kommerziellen Expeditionen weit überlegen. Damals hingegen waren die starken Franzosen den Sherpas weit voraus.
Da der Nordwestgrat zu schwer war, wurde die Nordwand von Maurice Herzog als realistischere Aufstiegsvariante ins Auge gefasst. Damit war die Grundlage für den Besteigungsversuch geschaffen. Heute kann man sich die Schwierigkeiten kaum vorstellen, denn mit Lösungen wie Google Earth und anderer Technologie kann man sich vom Wohnzimmer aus den Berg in allen Details ansehen - nach dem Zweiten Weltkrieg war die technische Ausrüstung und die Kenntnis der Lage eine ganz andere. Man betrat auch Neuland, als man einen erfolgreichen Versuch unternehmen konnte.
Erstbesteigung der Annapurna - Erster Gipfelsieg auf einem Achttausender
Als die Franzosen 1950 zur Annapurna kamen, war vieles anders als bei den Expeditionen der 1930er-Jahre. Vor allem bei der Ausrüstung merkte man den Einfluss der Entwicklung, die durch den Zweiten Weltkrieg und dem Streben der Menschen vorangetrieben wurde.
Erstbesteigung der Annapurna: Ausrüstung
Denn die Franzosen kamen mit leichterer, aber warmer Kleidung, wie es sie vor dem Zweiten Weltkrieg nicht gab. Nylonanoraks, Überziehhosen und auch die Seile waren aus synthetischen Materialien und erleichterten das Bergsteigen enorm. Aber die Franzosen hatten auch einen schweren Fehler gemacht, der das Schuhwerk betraf. Es wurden zwecks Gewichtsreduktion zu leichte ergo zu dünne Stiefel gewählt, weshalb alle Leute am Berg kalte Füße hatten und die Gipfelmannschaft sich schwerwiegende Erfrierungen zuzog.
Nachdem der Berg in den unteren Regionen erforscht worden war, entschied sich Maurice Herzog für eine Route durch die Nordwand. Dabei bestiegen sie eine leicht ansteigende Wand, die bis zum Fuß der Sichel führte. Bei der "Sichel" handelte es sich um eine Eiswand, die sich vom Gipfel über die Nordwand nach unten erstreckt.
Geschichte der Erstbesteigung
Am 2. Juni 1950 wurde am Fuße der Sichel Lager V aufgebaut. Maurice Herzog war der Leiter der Expedition, aber nicht der beste Bergsteiger. Doch hatten die Franzosen nicht nur falsches Schuhwerk gewählt, sondern sie waren sehr unerfahren, was die Akklimatisation betraf. Heute passt man sich der Höhe durch schrittweisen Aufstieg an. Damals haben die Franzosen die stärksten nach vorne geschickt, die solange weitergestiegen sind, bis sie nicht mehr konnten. Als Folge waren die Stärksten entweder übermüdet oder hatten Probleme mit Erfrierungen ihrer Füße als Konsequenz der leichten Stiefel. Das betraf auch Lionel Terray, der am 2. Juni abstieg, weil er an Erfrierungen litt, obwohl er dem Gipfelteam angehören sollte.
Nach einer stürmischen Nacht waren Maurice Herzog und Louis Lachenal völlig erledigt und dachten nicht ans Trinken. Dehydriert nahmen sie verschiedene Aufputschmittel ein, die zur Folge hatten, dass vor allem Maurice Herzog ein Hochgefühl entwickelte. Als er Lachenal eröffnete, dass er auch weitergehen würde, wenn dieser abstieg, entschied sich Lachenal zur Fortsetzung des Aufstiegs, weil Herzog es alleine nie geschafft hätte. Lachenal war ein sehr guter Bergsteiger, während Maurice Herzogs Fähigkeiten begrenzt waren.
Um 14 Uhr erreichten sie den Gipfel und standen damit als erste Menschen auf dem Gipfel eines Achttausender. Doch Louis Lachenal rieb sich ständig die erfrorenen Füße und drängte auf sofortigem Abstieg. Er wusste, wie es um die beiden bestellt war, während Maurice Herzog davon wenig mitbekam. Er war einfach nur glücklich. Mit dem Aufstieg war es aber noch nicht getan, denn die beiden mussten rasch runter vom Berg. Beim Abstieg verlor der noch immer euphorische Maurice Herzog auch noch seine Handschuhe und Hinweise von Lachenal kamen bei ihm nicht mehr an.
Annapurna: gefährlicher Abstieg
Sie gelangten in das Lager V, aber dann setzte schlechtes Wetter ein und sie konnten Lager IV trotz der Unterstützung von Terray und Rébuffat nicht finden. Stattdessen stürzte Lachenal in eine Gletscherspalte, die als Nachtlager für alle vier verwendet werden konnte. Zusätzlich wurden die vier Bergsteiger von einer Lawine verschüttet, konnten sich aber befreien.
Terray und Rébuffat waren aufgrund des Schneesturms am Vortag schneeblind, Maurice Herzog ging es ganz schlecht und Lachenal wusste nur noch zu schreien. Das hörte man in Lager II, 1200 Meter weiter unten auf der Annapurna, aber auch im Lager IV, das sich nur 200 Meter von der Gletscherspalte entfernt befand.
Maurice Herzog verliert letztlich seine Finger und Zehen, Lachenal seine Zehen. Beide überlebten die Expedition, wenn auch unter großen Opfern, dafür hatten sie als erste einen Achttausender bestiegen.
Aufstiegsrouten auf die Annapurna
Gewaltige Südwand
Der Normalweg zum Gipfel der Annapurna ist der Weg der Erstbesteiger, also der Franzosen, die 1950 durch die Nordwand und der Sichel entlang, einer Eiswand, die bis zum Gipfel führt, aufgestiegen waren. Alternativ zu dieser Route sind 1977 Holländer einen direkteren Weg durch die Sichel gegangen und die Polen fanden 1996 eine Route, die westlich des Normalweges direkter zum Gipfel führt.
Annapurna: weitere Aufstiegsrouten
Eine ganz andere Aufstiegsroute wurde 1984 erarbeitet, bei der über den Ostgrat der Ostgipfel bestiegen wurde und dann der Hauptgipfel der Annapurna über den Mittelgipfel erreicht worden war. Reinhold Messner und Hans Kammerlander fanden 1985 einen Weg durch die Westwand. Diese war davor von noch niemanden erfolgreich durchstiegen worden und brachte Reinhold Messner an die Grenzen des Machbaren. Später schrieb er, dass er ohne den Antrieb von Hans Kammerlander die Route nicht geschafft hätte.
Große Anziehung hatte auf der Annapurna immer die Südwand. Sie ist fast 2.800 Meter hoch und wurde erstmals 1970 durch eine britische Expedition durchstiegen. In der massiven Südwand gibt es mittlerweile verschiedene Routen, die von Japanern, Polen und Spaniern erarbeitet wurden. Interessanterweise waren diese drei Expeditionen alle 1981 am Berg.
Generell gilt aber, dass die Annapurna der erste Achttausender war, der bestiegen wurde, aber es ist ein tödlicher Berg. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südwand sind viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger wegen Lawinenschlag gestorben und eine Statistik zeigt, dass für jeden zweiten Menschen, der am Gipfel steht, einer beim Abstieg stirbt.
Die Annapurna ist daher auch der einzige Achttausender, bei dem kaum kommerziellen Expeditionen durchgeführt werden. Wer die Annapurna bestiegen hat und den Abstieg überlebt, hat etwas ganz Außergewöhnliches geschafft.
Tag 1: Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel
Tag 2: Vorbereitung und offizielle Formalitäten
Tag 3: Fahrt von Kathmandu nach Pokhara
Tag 4: Trekking oder Fahrt von Pokhara nach Lete und Übernachtung in einer Lodge.
Tag 5: Trekking von Lete zum Dschungelcamp
Tag 6: Trekking vom Dschungelcamp nach Miristi Khola
Tag 7: Trekking von Miristi Khola zum Annapurna-Nord-Basislager
Tag 8–37: Besteigung der Annapurna
Tag 38: Trekking vom Annapurna-Basislager nach Miristi Khola
Tag 39: Trekking von Miristi Khola zum Dschungelcamp
Tag 40: Trekking vom Dschungelcamp nach Lete
Tag 41: Fahrt von Lete nach Tatopani
Tag 42: Trekking von Tatopani nach Beni und Fahrt nach Kathmandu
Tag 43: Kathmandu - Freizeit
Tag 44: Kathmandu - Freizeit und Abflug
Reisekosten Annapurna Expedition - Service bis zum Base Camp - im November 2025 für 2026:
17.745
Euro pro Person für 1 Person
12.845
Euro pro Person für 2-6 Personen
Was wir nach der Buchung der Reise von Ihnen noch benötigen:
Gipfelbesteigung & Expedition ...
1) Kopien der Reisepässe
2) Kopien der Passfotos (für Gipfelpermits)
3) die Flugdaten der Teilnehmer
4) Kopien der persönlichen Auslandskrankenversicherungen mit Bergungsversicherung
Im Preis enthalten: (2026)
Vor Trekking und Expedition
• Flughafentransfer mit Privatwagen/Van/Bus gemäß Reiseplan
• 2 Übernachtungen in einem 3-Sterne-Luxushotel in Kathmandu mit Frühstück
Während Trekking und Expedition
• Bearbeitung von Genehmigungen, Gipfelgenehmigungen, Routengebühren, Gebühren für das Annapurna Conservation Area (ACAP) und Expeditionsgebühren
• Fahrt von Kathmandu nach Pokhara und Lete, zurück von Lete nach Kathmandu mit Privatwagen/Van/Bus
• Gebühren für den Verbindungsoffizier
• Löhne für Träger, Guides und Sherpa-Bergführer
• Karte der Annapurna-Region
• Unterkunft in Lodges, Teehäusern oder Zelten während des Trekkings
• Frühstück, Mittag- und Abendessen gemäß Paket während des Trekkings
• 2 Expeditionstaschen pro Person
• Zeltunterkunft in Camps (Doppelbelegung)
• Küchenzelt, Lagerzelt, Speisezelt und Toilettenzelt im Basislager
• Schlafzelt und Matratze für jede Person
• Bereitstellung von Küchen- und Essgeschirr Ausrüstung und Essgeschirr
• Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) während des Campings
• Transport der Lebensmittel und Expeditionsausrüstung zum und vom Basislager
• Höhenkammer
• Reiseversicherung für alle nepalesischen Mitarbeiter
• Koch und Küchenhilfe in den Camps
• Bereitstellung eines Höhen-Sherpas zur Unterstützung
• Bereitstellung von 2 Sauerstoffflaschen für jedes Mitglied und 1 Sauerstoffflasche für den Sherpa + Masken und Regler
• Gemeinsame Kletterausrüstung wie Kletterseil, Eisschrauben, Schneestangen und Schneeschaufel
• Funkgeräte für jedes Mitglied im Basislager<
• Generator oder Solarpanel für Licht und zum Aufladen im Basislager
• Heizgeräte in den Speisezelten im Basislager
• Satellitentelefon (Nutzung kostenpflichtig)
• Notfall-Sauerstoff
• Erste-Hilfe-Set für Verletzungen
• Organisation eines Notfall-Helikoptertransports gemäß Reiseversicherung
• Staatliche Steuern
Nach Trekking und Expedition
• 2 Übernachtungen Übernachtung mit Frühstück in einem 3-Sterne-Luxushotel in Kathmandu
• Abschiedsessen
• Flughafentransfer mit Privatwagen/Van/Bus gemäß Reiseverlauf
In den Kosten Trekking und Expedition enthalten:
- Abholung vom Flughafen an Ihrem Ankunftstag und der private Transport in Ihr Hotel
- Transfers vom Hotel zum Nationalen Flughafen oder Busbahnhof und zurück
- 5x Übernachtungen mit Frühstück in Kathmandu im 3-Sterne-Hotel
- Willkommens-Abendessen in Kathmandu
- Eintrittsgebühren für Besichtigungen
- Flug Kathmandu - Lukla - Kathmandu mit Flughafengebühr
- Expeditions-Cargo für Flug Kathmandu - Lukla - Kathmandu
- Gipfel-Genehmigung und Gebühr für den Everest
- Trekkinggenehmigungen (Permits), Naturpark-Erhaltungsgebühr, Gipfelpermit für Everest Südflanke, TIMS-Gebühr, alle staatlichen und örtlichen Steuern, wenn nötig
- Trekking nach Lukla als Lodgetrek
- Begleit-Offizier mit seiner kompletten Ausrüstung, Flugticket, Transport, Verpflegung und Versicherung
- erfahrene professionelle nepalesische Expeditions-Crew mit Koch, Küchenhelfern
- Kletter-Führer bis zum Base Camp
- unsere Mannschaft erhält die gesamte Ausrüstung für die Expedition von unserer eigenen Agentur
- nepalesische Crew-Versicherung
- für alle Führer und Träger Lebensversicherungen und tariflich bezahltes Gehalt
- Zelte und Zeltausrüstung für die Führer
- Küchen-Zelt
- Trägerausrüstungen (winddichte und wasserdichte warme Hose und Jacke, warme wollene Mütze, Sonnenbrille, wollene Handschuhe, wollene Socken, Schuhe)
- Erste-Hilfe Ausrüstung für die Mannschaft
- Vollverpflegung bis zum Base Camp: drei warme Mahlzeiten am Tag während des Treks: das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen; nachmittags der Five-o’clock-Tea mit heißen Getränken und Gebäck, Tee (schwarzer Tee, Lemon Tee, Jasmin Tee, Pfefferminz Tee, Kräuter Tee), Kaffee, heiße Milch, heißer Kakao, Zucker; 20 Minuten lang abgekochtes Wasser für ihre Trinkflaschen, vegetarische Speisen auf Wunsch
- abgekochtes Trinkwasser für den Trek und im Base Camp
- 1 Zelt für 1 Person - Northface VE 25 oder ähnlich
- bei jedem Aufenthalt im Base Camp erhalten Sie Unterkunft im Zelt, sowie Vollverpflegung
- ein Baumwoll-Inlet für den Schlafsack
- Kopfkissen, Schaumgummimatratzen, extra Iso-Matten
- Aufenthalts-Zelt, Tisch, Stühle, Beleuchtung
- ein Toiletten-Zelt, Toilettenpapier
- ein Duschzelt mit Bodenplane, Eimer mit heißem Wasser, Krug, Desinfektions-Seife, Handtuch
- täglich eine Schüssel mit heißem Waschwasser
- pro Person 60 kg Last wird von 2 Trägern pro Person oder von Yaks von Lukla ins EBC und zurück nach Lukla getragen
- Satellitentelefon (Anrufe sind zu bezahlen)
- Notruf-Kommunikation über Satellitentelefon ist gesichert
- Für Notfälle: Sauerstoffmasken und -Regler, Sauerstoff nach Verbrauch
- eine transportable Hochdruck-Kammer (PAC) bzw. Gamo Bag
- Stromversorgung mit Solarpaneel im Base Camp zum Aufladen der elektronischen Geräte
- Abschieds-Abendessen in Kathmandu
- Transfer zum Flughafen für Ihren Heimflug
- unsere Servicegebühr
Die Kosten beinhalten nicht:
- Internationaler Flug von und nach Kathmandu
- Visumgebühren für Nepal
- Zollabfertigung und Gebühren in Kathmandu für Cargo-Gepäck nach Nepal und zurück
- Cargo-Zollerklärungsgebühr Lukla-Flug 100 USD pro Person
- alle persönlichen Ausgaben, Wäscheservice, Porto, Telefonate
- Cola, Fanta und Mineralwasser
- alle alkoholischen Getränke
- während des Aufenthaltes in Kathmandu Ihr Mittagessen und Abendessen
- Trinkgelder für die Mannschaft und Spenden unterwegs
- persönliche Reiseversicherungen wie Expeditionsversicherung, Auslandskranken- und Reisegepäckversicherung
- die im Falle einer Bergung nötigen Kosten müssen von Ihrer Reiseversicherung gedeckt werden
- für Camping- und Lodge-Treks benötigen Sie einen eigenen warmen Schlafsack
- Sherpa non summit Bonus USD 1000 (kpl. Tour für einen Sherpa)
- Sherpa summit Bonus USD 1000 + USD 400 climbing bonus (kpl. Tour für einen Sherpa)
- Reiseapotheke, Medikamente und Erste-Hilfe-Aufwendungen
- Ihre persönliche Kletterausrüstung
- Kletter-Guides
- Kletterzelte und Ausrüstung für die Besteigung oberhalb des Base Camp
- Kletterverpflegung, Hochlagerverpflegung oberhalb des Base Camp
- Gaskartuschen und Kocher
- Sauerstoff, Masken und Regler
- Khumbu Icefall Gebühren
- Kaution 4000 USD für Müllgebühren (je Expedition)
- Walkie Talkie
- Filmpermit
- Rettungs-Jeep
- Extra-Nächte im Hotel in Kathmandu
- unvorhergesehene Mehrkosten: zum Beispiel bei Unpassierbarkeit eines Weges durch Erdrutsch, hohen Schnee oder Überschwemmung. Bei Charterflügen, Flugstornierungen, Streiks u. ä. Das können zusätzliche Hotelübernachtungen, Verpflegung, Transfers, Transportkosten oder höhere und zusätzliche Fluggebühren sein, die der Kunde in jedem Fall vor Ort selbst bezahlen muss. Reitpferde beim Trekking.
- auch bei kurzfristigen Preiserhöhungen, Steuererhöhungen, höheren Eintritts- und Permitkosten u. ä. durch den Staat muss der Kunde die Differenz begleichen.
- bei Krankheit oder Unfall eines Kunden und dadurch vorzeitigem Abbruch seines Treks können die Reisekosten nicht zurückerstattet werden. Es ist üblich, dass der Erkrankte von einem Führer und Träger an den Ausgangsort zurückbegleitet wird und der Rest der Gruppe Ihren geplanten Trek fortsetzen kann. Die zusätzlich anfallenden Transportgebühren, Unterkunft und Mahlzeiten müssen extra bezahlt werden.
- aller Service, der oben nicht erwähnt wurde
Extra-Service, falls gewünscht oder erforderlich:
Walkie-Talkie 50 USD per Set
Russischer Sauerstoff 4 Liter: 400 Euro
Maske & Regler: 500 Euro
Satellitentelefon: 500 Euro pro Set (zum persönlichen Gebrauch des Bergsteigers)
Film-Erlaubnis: 14.000 Euro (eine kleine tragbare Filmkamera ist kostenlos)
Bereitschafts-Jeep: 2100 Euro
Rettungs-Jeep: 500 Euro pro Jeep
Hinweise:
- Die Gepäck-Transportkosten gelten von Kathmandu zum Everest Base Camp und zurück nach Kathmandu zusammen in der Gruppe
- Wenn die Expedition aus sonstigen Gründen früher beendet oder storniert wird, werden die Expeditionskosten nicht erstattet
- Im Fall, dass einige der Mitglieder während der Expedition erkranken und persönlich zurück nach Kathmandu reisen müssen, haben sie alle ihre Reisekosten selbst zu tragen.
Unsere Agentur übernimmt keine Verantwortung für ihre Krankheit oder Stornokosten.
- Expeditionsmitglieder dürfen pro Person nur bis insgesamt 60 kg Kletter-Ausrüstung und Lebensmittel mit sich führen. Wenn das Gewicht höher als 60 kg ist, haben sie 100 USD pro weiterem Yak zu zahlen und es muss von Ihnen selbst beladen werden.
Bitte beachten:
Der oben genannte Tourplan ist kein festes Programm, sondern soll einen Hinweis auf die wahrscheinlichen Stationen während der Expedition geben.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Natur des Besteigens eines 8.000 m hohen Gipfels ein flexibler Tourplan notwendig ist, um den besten Nutzen aus der jeweiligen Gesamtsituation zu ziehen, die sich Ihnen gerade bietet.
Alle Änderungen auf der Strecke werden im Hinblick auf die Maximierung der Vorteile für die Teammitglieder und der Gewährleistung ihres letztendlichen Erfolges auf dem Berg vorgenommen.
Ausrüstung für die Besteigung eines Achttausenders:
Alle unsere Bergsteiger-Ausrüstung, einschließlich Seile, Fixseile und -Zubehör, Zelte, Kocher und Brennstoff wird aus Großbritannien besorgt.
Bergsteiger müssen ihre persönliche Ausrüstung mitbringen, einschließlich u. a. :
- Eispickel
- Steigeisen
- Fünf-Jahreszeiten-Schlafsack
- alpiner Klettergurt
- Jumare
- 3 x Bandschlingen
- 4 x Schraubsicherungs-Karabiner
- Abseil-Gerät
- Prusik-Schlingen
- doppelte Kunststoff-Bergschuhe (La Sportiva Olympus Mons, Millet Everest oder Scarpa Phantom 8000)
- Daunen-Anzug oder Daunen-Trägerhosen-/ Jacke-Kombination
- wir können Ihnen Hilfe anbieten bei der Beschaffung von Ausrüstung, die es in der Regel nicht in den Einzelhandelsgeschäften gibt
- einige Ausrüstungsgegenstände für diese Expedition können von uns gemietet werden, wir empfehlen Ihnen aber dringend, dass Sie Ihre persönliche Ausrüstung selbst kaufen und mitbringen und vor dem Abflug nach Nepal gründlich testen
- eine komplette Kletterausrüstungs- und Bekleidungs-Liste ist in dem Expeditions-Dossier enthalten, das Ihnen nach Eingang Ihrer Buchung und Anzahlung zugeht.
Übliches empfohlenes Trinkgeld und Sherpa- Bonus:
Wenn Sie nach der Expedition mit dem Personal unseres Unternehmens zufrieden waren,
wird sich die Expeditions-Crew für ein angemessenes Trinkgeld für Ihre Großzügigkeit herzlich bedanken.
100-150 USD pro Crew-Mitglied für die Non-Sherpas, die bis zum Base Camp gehen
1000 USD pro Kletter-Sherpa und 1400 USD pro Kletter-Sherpa, der mit bis zum Gipgfel geht
Wir wünschen Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Klettern.
Unser Motto ist - unsere Kunden rundum zufriedenzustellen. Danke.
Lizenzgebühren und Größe der Expeditionsteams
Zur Realisierung des Bergsteigens als Rückgrat von Nepals Tourismusindustrie hat die Regierung von Nepal die folgenden Beschlüsse gefasst, um die Bergsteiger-Lizenzgebühren wettbewerbsfähig zwischen den benachbarten Ländern zu gestalten, die Förderung der Berge, die in abgelegenen und weniger privilegierten Gebieten liegen, zu steigern, sowie das Geschäft mit dem saisonalen Bergsteigen verteilt überdas ganze Jahr zu fördern, das Konzept "Nepal in allen Jahreszeiten" zu verwirklichen:
1. Gewähren eines Rabattes von 50% im Winter und im Sommer und 75% im Herbst, Beibehaltung der Lizenzgebühren in der Frühjahrs-Saison.
2.Erhöhung der Zahl der Mitglied in einer Kletter-Expedition von 12 auf 15.
3.Gewähren von 100% Rabatt auf die Lizenzgebühren für Berge in mittleren und fern-westlichen Regionen für 5 Jahre.
Umsetzung des Inkremental Royalty Break-down-System (IRDS), ein System, bei dem bei allen Bergen die Permit-Gebühr mit der Erhöhung der Zahl der Kletter-Mitglieder steigt, statt eines Pauschalbetrages pro Expedition mit sieben oder weniger Klettern-Mitgliedern.






