Expedition - Manaslu Expedition

Mt. Manaslu (8163 m)

 

Manaslu ExpeditionDauer: 43 Tage
Maximale Höhe: 8163 m
Beste Saison: Herbst & Frühjahr
Trekking Gehzeit: 5-6 Std. täglich
Service: bis ins Base Camp

 

Fester Termin:

So, 03.09.2017 bis So, 15.10.2017

 

Der Manaslu in Nepal ist einer der vierzehn Achttausender, mit einer Höhe von 8163 m ist er der achthöchste Berg der Erde.
Der Manaslu Ost ist 7992 m hoch und liegt 500 m nordöstlich des Hauptgipfels, der Manaslu Nord ist 6994 m hoch und liegt 4 km nordnordwestlich des Hauptgipfels.
Die Manaslu-Gruppe, zu der auch Ngadi Chuli (7871 m) und Himal Chuli (7893 m) zählen, wird auch als Mansiri Himal oder Gurkha Himal bezeichnet und liegt im Distrikt Gorkha. Im Nordwesten liegt das Annapurna-Massiv, im Südosten das Ganesh Himal, im Osten der Shisha Pangma.


ff. Text - Quelle: www.wissenswertes.at/Manaslu
Gern bestiegener Achttausender
Der Manaslu ist der achthöchste Berg der Erde und weist eine Höhe von 8.163 Meter auf. Er befindet sich im westlichen Teil des Himalaya-Gebirgszuges, ist aber von den anderen Achttausendern ziemlich isoliert. Weit im Westen befindet sich die die Annapurna und der Dhaulagiri, im Osten der Shisha Pangma.

Späte Forschung des Manaslu
Obwohl der Berg durch die isolierte Lage relativ leicht erreicht werden kann, dauerte es bis in die 1950er-Jahre, ehe die Forschung über mögliche Aufstiegsrouten angestrebt wurde. Die Erstbesteigung selbst erfolgte am 9. Mai 1956 durch eine japanische Expedition.

Gefährlicher Berg mit großer Katastrophe
Der Manaslu ist ein Widerspruch in sich. Denn einerseits gibt es eine Fülle an erfolgreichen Besteigungen und andererseits ist der Berg nicht nur wegen seiner Höhe, aber auch deshalb, sehr gefährlich. Er ist für seine Lawinen bekannt, die mit hoher Geschwindigkeit die Berghänge herunterrasen und alles unter sich begraben, was sich in den Weg stellt. Auf diese Weise kamen 15 Menschen im Jahr 1972 am Manaslu um, die einer riesigen Lawine zum Opfer fielen. Es war dies eine der zahlenmässig größten Bergkatastrophen in der Geschichte des Höhenbergsteigens im Himalaya sowie im Karakorum. Von den Katastrophen auf dem K2 und natürlich auf dem Mount Everest wird sofort berichtet, aber über diese Katastrophe wissen viele Menschen nicht Bescheid, auch wenn sie sich für die Berge interessieren. Auch das ist ein typisches Merkmal dieses Giganten.

Und trotzdem ist die Zahl der Besteigungen sehr hoch, was untypisch ist, weil die besonders gefährlichen Berge gerne gemieden werden und stattdessen Achttausender bestiegen werden, die man leichter bezwingen kann. Doch die Zahl der Gipfelsiege am Manaslu stehen jenen des Everest oder des Cho Oyu kaum nach.

Namensgebung des Manaslu

Berg des Geistes
Die Indische Landvermessung vergab dem Manaslu ursprünglich die Bezeichnung Gipfel XXX. Später wurde diese auf Kutang I umgeändert, weil der Manaslu der höchste Berg der Region Kutang war. Kutang ist dabei eine Bezeichnung aus dem Tibetischen, die eine flache Gegend umschreibt. Das könnte auch für die Gipfelregion des Manaslu gelten, die sehr flach erscheint.

Name Manaslu und seine Bedeutung
Der Name Manaslu hingegen hat seine Wurzeln im Sanskrit und wird mit Seele oder Geist übersetzt. Daher gilt der Manaslu als der Berg des Geistes und wie bei anderen Achttausendern auch, glauben die einheimischen Menschen daran, dass der Gott am Gipfel des hohen Berges wohnt.

Ob man nun daran glaubt oder auch nicht, für die Bergsteiger, vor allem für eine japanische Expedition in den 1950er-Jahren hatte der Glaube der Einheimischen entscheidende Auswirkungen. Denn die Menschen aus einem nahen Dorf, Sama, waren fest davon überzeugt, dass am Gipfel des Manaslu der Kambung, eine regionale Gottheit wohnt.

Gott und die Berge
Nachdem die Japaner das erste Mal am Berg waren, gab es schwere Lawinenabgänge, die viele Menschen töteten und Krankheiten, die man in der Region nicht kannte oder zumindest nicht in diesem fürchterlichen Ausmaß. Als die Japaner wieder zum Berg kamen, sahen sie sich der wütenden Dorfbevölkerung gegenüber, die zornig und bewaffnet klar machten, dass der Berg nicht mehr bestiegen und der Gott nicht mehr entehrt werden darf, weil er sonst wieder böse wird.

Das Problem wurde bald gelöst, doch zeigt dieses Beispiel die religiöse Verbundenheit der Menschen mit den hohen Bergen im Himalaya-Gebirgszug nachdrücklich. Diese Auseinandersetzungen gab es auch schon bei anderen Bergen und manchmal haben die Bergsteiger selbst den Eindruck, dass sie bestraft werden wie in jenem Jahr 1986, als am K2 so viele Menschen ums Leben kamen.

Gefährlicher Berg mit großer Katastrophe
Der Manaslu ist ein Widerspruch in sich. Denn einerseits gibt es eine Fülle an erfolgreichen Besteigungen und andererseits ist der Berg nicht nur wegen seiner Höhe, aber auch deshalb, sehr gefährlich. Er ist für seine Lawinen bekannt, die mit hoher Geschwindigkeit die Berghänge herunterrasen und alles unter sich begraben, was sich in den Weg stellt. Auf diese Weise kamen 15 Menschen im Jahr 1972 am Manaslu um, die einer riesigen Lawine zum Opfer fielen. Es war dies eine der zahlenmässig größten Bergkatastrophen in der Geschichte des Höhenbergsteigens im Himalaya sowie im Karakorum. Von den Katastrophen auf dem K2 und natürlich auf dem Mount Everest wird sofort berichtet, aber über diese Katastrophe wissen viele Menschen nicht Bescheid, auch wenn sie sich für die Berge interessieren. Auch das ist ein typisches Merkmal dieses Giganten.

Und trotzdem ist die Zahl der Besteigungen sehr hoch, was untypisch ist, weil die besonders gefährlichen Berge gerne gemieden werden und stattdessen Achttausender bestiegen werden, die man leichter bezwingen kann. Doch die Zahl der Gipfelsiege am Manaslu stehen jenen des Everest oder des Cho Oyu kaum nach.

Erforschung des Manaslu

Suche nach der besten Route zum Gipfel
Während einige Achttausender bereits um die Jahrhundertwende erforscht und teilweise die unteren Regionen bestiegen wurden, blieb der Manaslu bis 1950 unerforscht. Erst 1950, als die Franzosen sich an der Annapurna versuchten, zog eine britische Forschergruppe unter Leitung von Bill Tilman dem Dudh-Khola-Tal entlang und fotografierte den Manaslu, vor allem die Westseite und die Nordseite des Berges.

Bill Tilman erkannte rasch, dass eine Besteigung des Berges mit seinem kleinen Team nicht machbar ist und wandte sich der Annapurna IV zu. Von dort aus konnte er auch die Südseite des Manaslu fotografieren.

Erforschung durch Japaner
1952 kamen die Japaner zum ersten Mal zum Manaslu. Sie untersuchten alle Seiten des Berges, um für eine große Expedition ein Jahr später gerüstet zu sein und erkletterten die unteren Regionen. Allerdings kamen sie über 5.300 Meter nicht hinaus. Sie erkannten aber, dass eine Route über den Nordsattel.

Ein Jahr darauf, 1953, kamen die Japaner wieder. Sie hatten ein großes Team mit 13 Bergsteigern und zwei Wissenschaftler und erarbeiteten eine Route über den Nordsattel. Sehr ungewöhnlich war, dass die Höhenlager wenig Abstand zueinander hatten. Noch ungewöhnlicher war, dass die Japaner bis zum Höhenlager VIII am Nordsattel eine Telefonleitung (!) verlegt haben. Von diesem Höhenlager aus sollte der Gipfelsieg gelingen, doch schlechtes Wetter verhinderte dies.

Als das Wetter besser wurde, wurde auf 7.500 Meter noch ein Lager eingerichtet - Lager XI. Von diesem stiegen die Bergsteiger weiter hinauf bis auf knapp 7.800 Meter, gaben den Versuch aber auf, weil sie noch weit vom Gipfel entfernt waren und nicht in die Nacht kommen wollten, zumal sie keinen Sauerstoff verwendet hatten. Moderne Bergsteiger würden weitersteigen und auch Hermann Buhl hatte am Nanga Parbat bewiesen, dass der Aufstieg möglich gewesen wäre.

Im Frühjahr 1954 waren die Japaner ein drittes Mal am Berg, aber sie kamen nicht weit. Denn die Dorfbevölkerung von Sama hatte sich bewaffnet und versperrte den Weg zum Berg, weil durch die japanischen Aktivitäten des Vorjahres der Gott verärgert wurde. Eine verheerende Lawine hatte das Mönchskloster vernichtet und einige Mönche sind verstorben. Außerdem litten viele Leute im Dorf an einer Pockenepedemie und weiteren Krankheiten, die man nicht kannte. Die Japaner zogen angesichts der großen Wut der Menschen unverrichteter Dinge ab.

Organisatorische Probleme verhinderten den Aufstieg im Frühjahr 1955, aber im Herbst 1955 kamen drei Japaner, um sich mit den Dorfbewohnern zu verständigen, von denen es aber keinen Ärger mehr gab. Der Gipfelsieg wurde daher für das Jahr 1956 vorbereitet.

Erstbesteigung des Manaslu

Japanischer Gipfelsieg
Nach den zum Teil hinderlichen Forschungsexpeditionen der Vorjahre kamen die Japaner 1956 zum vierten Mal zum Manaslu, um ihn endgültig zu besteigen. Die Leitung hatte Yuko Maki und sein Team war sehr groß, wurde von Ärzten und Fotografen sowie 20 Sherpas begleitet und unterstützt. Einige der Mitglieder waren auch schon 1953 und 1954 am Berg und hatten daher Vorerfahrungen, was den Manaslu betraf.

In den unteren Regionen des Manaslu wählten die Japaner wieder die Route von 1953, auch wenn sie sich südlicher des Nordsattels orientiert hatte. Im Gegensatz zu 1953 wurden auch weniger Höhenlager verwendet, denn damals waren bis zum Nordsattel ganze acht Lager errichtet worden, während dieses Mal das Lager IV östlich des Sattels eingerichtet wurde.

Lager V folgte am Fuße eines riesigen Schneefeldes, durch das das Gipfelplateau erreicht werden konnte. Auf einer Höhe von 7.800 Meter bauten die japanischen Bergsteiger noch ein Höhenlager - Nummer VI auf.

Erstbesteigung am 9. Mai 1956
Am 9. Mai 1956 machten sich Toshio Imanishi und der Sherpa-Sirdar Gyaltsen Norbu auf den Weg zum Gipfel, den sie um 12.30 nach 4,5 Stunden Aufstieg auch erreicht hatten. Für Gyaltsen Norbu war es nach dem Makalu bereits die zweite Besteigung eines Achttausenders. Die Gipfelfläche bietet vier Personen Platz, besteht aber in Wirklichkeit aus einem Geröllturm, der zusammengepresst wurde.

Zwei Tage später bestiegen mit Minoru Higeta und Kiichro Kato zwei weitere Mitglieder den Gipfel des Manaslu. Beeindruckend war aber auch die Arbeit nach der Zweitbesteigung. Weil binnen von sechs Tagen hatte die japanische Expedition den Berg völlig von seinen Materialien geräumt.

Aufstiegsrouten auf den Manaslu

Normalweg über den Nordosten

Wie bei den meisten Achttausendern ist auch beim Manaslu der Weg der Erstbesteiger auch der Normalweg, um den Hauptgipfel zu erreichen. Diesen Weg gingen die japanischen Bergsteiger und ihr Sirdar 1956, indem sie sich bis zum Nordsattel orientierten und dann über ein großes Schneefeld zum Hauptgipfel aufstiegen.

Weitere Aufstiegsrouten auf den Manaslu
1986 kamen die Polen an den Berg und orientierten sich am Ostgrat des Manaslu. Jerzy Kukuczka, bekannt für seine alternativen Routen und Artur Hajzer stiegen praktisch parallel zum Ostgrat auf und querten unterhalb des Ostgrates in der Nordwand, um dann direkt zum Hauptgipfel aufzusteigen.

1972 wurde eine Route durch die Südwand entwickelt. Die Expedition bestand hauptsächlich aus Österreichern, aber auch Reinhold Messner gehört dazu. Und er war es dann auch, der die Wand komplett durchstieg und den Hauptgipfel erreicht hatte. Sein Aufstieg wurde ihm fast zum Verhängnis, weil beim Abstieg der berüchtigte Sturm aufkam, der später Lawinen auslöste, die 15 Bergsteiger tötete. Reinhold Messner irrte auf der Suche nach dem Lager herum und hätte es fast nicht gefunden.

Neben dem Normalweg im Nordosten des Manaslu haben japanische Bergsteiger im Jahr 1971 eine weitere Route erfolgreich beenden können. Sie durchstiegen die Nordwand direkt, 1981 bestiegen Franzosen die Nordwand, allerdings orientierten sie sich am Westgrat.

Eine weitere Expedition aus Polen schaffte 1984 eine Route durch die Südostwand.

15 Tote am Manaslu im Jahre 1972

Schlimme Katastrophe des Höhenbergsteigens
Die Katastrophe von 1995 am Mount Everest ist hinlänglich bekannt, auch das Drama am K2 vom Jahre 1986 wurde durch viele Bücher dokumentiert, doch eine der größten Katastrophen auf den Hängen der Achttausender fand im Jahr 1972 am Manaslu statt.

Lawinen-Katastrophe von 1972 am Manaslu
Damals war eine koreanische Expedition am Normalweg unterwegs. Die Expedition hatte am 10. April 1972 ein Höhenlager in 6.500 Meter Höhe eingerichtet, in dem in der Nacht vom 10. auf den 11. April fünf Koreaner, ein japanischer Bergsteiger und 12 Sherpas geschlafen haben.

Zur gleichen Zeit stieg Reinhold Messner als Mitglied einer österreichischen Expedition durch die Südwand auf. Es war dies die erste Durchsteigung der Südwand auf dem Manaslu. Sein Kamerad, Franz Jäger, hatte Angst vor einem Biwak in großer Höhe und brach den Gipfelangriff ab.

Franz Jäger sollte recht behalten, denn es gab in der Gipfelregion einen mächtigen Sturm, der Reinhold Messner bei seinem Abstieg nach dem erfolgreichen Gipfelsieg herumirren ließ, weil er das Lager nicht mehr finden konnte. Er hörte die Stimme von Jäger und dachte sich, dass dieser die Richtung weisen wollte. Als Messner das Lager doch noch fand, war kein Franz Jäger da. Horst Frankhauser und Andi Schlick suchten nach Jäger, fanden ihn nicht und gruben sich Schneehöhlen. Schlick ging aber wieder nach draußen, während Frankhauser in der Höhle blieb.

Am nächsten Tag hatte der Hang zwei Meter Neuschnee und Messner bzw. Frankhauser suchten ihre Kameraden, die aber nicht mehr gefunden wurden.

Noch schlimmer ging es auf der Nordseite zu. Der Sturm, der Reinhold Messner in einen Kampf um Leben und Tod verwickelte, löste auf der Nordseite riesige Lawinen aus. Eine dieser Lawinen traf das Höhenlager der koreanischen Expedition voll. Von den 18 Menschen, die sich im Lager aufgehalten haben, überlebten nur drei - ein Koreaner, Kim Ye Sup, und zwei Sherpas.

Diese drei Menschen wurden 750 Meter weit nach unten gerissen. In dem Moment, als sie sich einen sicheren Platz suchen wollten, wurden sie von einer neuerlichen Lawine erfasst und weitere 300 Meter hinabgerissen. Doch wie durch ein Wunder konnten sie überleben - zwar schwerverletzt, aber immerhin.

Alleine auf dieser Nordseite wurden damit 15 Bergsteiger auf einmal getötet, die größte Katastrophe im Höhenbergsteigen im Himalaya. Noch schlimmer war es nur einmal, als am Nanga Parbat im Jahr 1934 16 Männer starben.

 

Kletter- Sherpas für das Himalaya:
Wir ermöglichen Ihnen hoch professionelle, gut ausgebildete und qualifizierte Kletter-Sherpas für Ihre Expeditionen. Einige Bergsteiger nehmen keine Sherpa-Führer für das Klettern mit, haben aber deswegen viele unbekannte Hindernisse auf ihrem Weg. Wenn Sie Sherpas auf der Expedition mitnehmen, sind sie Ihnen sehr nützlich. Bei jedem einzelnen Schritt geben Sie Ihnen Unterstützung, das macht Ihr Klettern einfacher und erneuert Ihre verbrauchte Energie. Die Sherpas geben Ihnen die Kraft zum Klettern für den nächsten Tag. Die meisten der Gruppen, die mit Sherpa-Kletterführern auf die Expedition gegangen sind, erwiesen sich nach unseren bisherigen Erfahrungen bei der Gipfelbesteigung des Cho Oyu als erfolgreich. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihre Expedition zusammen mit Sherpa-Kletterführern zu unternehmen.

Treffen und Klettertouren-Informationen:
Die Expedition beginnt, wenn Sie in Kathmandu ankommen, wo Sie von unserem Personal am Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht werden. Dann besorgen wir Ihr Visum für Tibet und die anderen notwendigen Dokument für die Cho Oyu-Expedition.

 

Tag für Tag Route

Tag 01: Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel. Übernachtung Hotel

Tag 02: Kathmandu - Vorbereitung der Manaslu Expedition.

Tag 03: Fahrt Kathmandu - über Arughat (600 m) nach Soti Khola (730 m)
7 Std. Fahrt mit privatem Jeep. Übernachtung Lodge.

Tag 04: Soti Khola - Machha-Khola (930 m) 6 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 05: Machha-Khola nach Jagat (1410 m) 6 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 06: Jagat nach Dyang (1800 m) 6 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 07: Dyang nach Ghap (2160 m) 4 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 08: Ghap - Lho (3180 m) 6 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 09: Lho - Samagaon (3530 m) 5 Std. gehen. Übernachtung Lodge.

Tag 10: Samagaon - Ruhetag zur Akklimatisation. Übernachtung Lodge.

Tag 11: Samagaon - Manaslu Base Camp (4400 m) 5 Std. gehen. Übernachtung Camp.

Tag 12: Manaslu Base Camp - Ruhetag und Vorbereitungen zum Klettern.

Tag 13: Manaslu Base Camp - Aufstieg zum Advanced Base Camp (5980 m) 4 Std. gehen. Übernachtung Camp.

Tag 14 - 36: (23 Tage) Besteigung des Mt. Manaslu

Tag 37: Abbau aller Zelte und letzter Tag im Manaslu Base Camp

Tag 38: Manaslu Base Camp - Dharmashala Übernachtung Lodge.

Tag 39: Dharmashala - Larkya La Pass (5000 m) - Bhimtang Übernachtung Lodge.

Tag 40: Bhimtang - Dharapani Übernachtung Lodge.

Tag 41: Rückfahrt Dharapani - Kathmandu. Übernachtung Hotel.

Tag 42: Kathmandu - Freizeit. Übernachtung Hotel.

Tag 43: Kathmandu - Abreise und Heimflug

 

Reisekosten Manaslu Expedition (Service bis ins Base Camp) im Januar 2017:
inklusive Gipfelpermit und Begleitoffizier
6520 Euro pro Person für 5-6 Personen
6040 Euro pro Person für 7-8 Personen
5775 Euro pro Person für 9-10 Personen, Tourleiter frei
5460 Euro pro Person für 11-12 Personen, Tourleiter frei

Kosten für einen persönlichen Kletterguide (wird empfohlen):
2.000 USD = 1.890 Euro pro Guide

(Dollarkurs vom 17.01.2017: 1,06097 - Preis kann sich ändern)

Was wir nach der Buchung der Reise von Ihnen noch benötigen:
Gipfelbesteigung & Expedition ...

1) Kopien der Reisepässe
2) Kopien der Passfotos (für Gipfelpermits)
3) die Flugdaten der Teilnehmer
4) Kopien der persönlichen Auslandskrankenversicherungen mit Bergungsversicherung
5) Medical Report: Kopien eines medizinischen Gutachtens/ ärztliches Attestes. Das ist jede Art von Dokument von Ihrem Arzt, einem Krankenhaus oder Ihrer Versicherung usw., in dem steht, dass sie körperlich fit sind und keine gesundheitlichen Probleme haben. Das Attest kann sowohl in deutscher Sprache als auch älteren Datums sein und wird für Beantragung der Exped-Permits benötigt für alle Teilnehmer. Wenn wir für einen Teilnehmer keinen medizinischen Bericht einreichen, werden wir zwar dessen Permit erhalten, müssen aber zusätzlich 7 Euro zahlen.
6) ausgefüllter Antrag für die Expedition (application-for-mountaineering-expedition)
7) Biodatenanträge für Expeditionsleiter und Teilnehmer (biodata-of-team-leader-and-member)

In den Kosten Trekking und Expedition enthalten (Service bis ins BC):
01. Abholung vom Flughafen an Ihrem Ankunftstag und der private Transport in Ihr Hotel
02. Transfers vom Hotel zum Nationalen Flughafen oder Busbahnhof und zurück
03. Übernachtungen in Kathmandu mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel
04. Willkommens-Abendessen in Kathmandu
05. Eintrittsgebühren für Besichtigungen
06. Fahrt Kathmandu - Base Camp (und retour) mit Mini-Bus / Jeep
07. Gipfel-Genehmigung und Gebühr
08. Trekkinggenehmigungen (Permits), Naturpark-Erhaltungsgebühr, Gipfelpermits, TIMS-Gebühr, - alle staatlichen und örtlichen Steuern, wenn nötig
09. Begleit-Offizier inkl. seiner Ausrüstung, Verpflegung, Unterkunft, Transport, Lohn, Versicherung
10. erfahrene professionelle nepalesische Expeditions-Crew mit Koch, Küchenhelfern
11. Kletter-Führer bis zum BC werden zur Verfügung gestellt
12. unsere Mannschaft erhält die gesamte Ausrüstung für die Expedition von unserer eigenen Agentur
13. nepalesische Crew-Versicherung
14. für alle Führer, Koch und Träger Lebens- und Notfall-Helikopter-Rettungs-Versicherungen und tariflich bezahltes Gehalt
15. Trägerausrüstungen (winddichte und wasserdichte warme Hose und Jacke, warme wollene Mütze, Sonnenbrille, wollene Handschuhe, wollene Socken, Schuhe)
16. Erste-Hilfe Ausrüstung für die Mannschaft
17. Vollverpflegung bis zum Base Camp
18. abgekochtes Trinkwasser für den Trek und im Base Camp
19. 1 Zelt pro Person für Base Camp und Aufstieg
20. bei jedem Aufenthalt im Base Camp erhalten Sie Unterkunft im Zelt, sowie Vollverpflegung
21. Speise-Zelt, Tisch, Stühle, Toiletten-Zelt, Aufenthalts-Zelt & Küchen-Zelt
22. pro Person 30 kg Gepäck
23. normale Kletterausrüstung: Fixseile, Schneeanker, Felshaken
24. Satellitentelefon (Anrufe sind zu bezahlen)
25. Notruf-Kommunikation über Satellitentelefon ist gesichert
26. Sauerstoff ab Camp 2 und oberhalb: 2 Flaschen in jedem Camp für alle Teilnehmer zusammen
27. eine transportable Hochdruck-Kammer (PAC) bzw. Gamo Bag
28. Stromversorgung im Base Camp zum Aufladen der elektronischen Geräte (Solar oder Stromgenerator)
29. unsere Servicegebühr
  
Die Kosten beinhalten nicht (Service bis ins BC):
01. Internationaler Flug von und nach Kathmandu
02. Einreise- und Wiedereinreise-Visumgebühren für Nepal
03. Zollabfertigung in Kathmandu für Cargo-Gepäck (50 US-$ pro Person)
04. während Ihres Aufenthalts in Kathmandu Ihr Mittagessen und Abendessen
05. alle persönlichen Ausgaben, Wäscheservice, Porto, Telefonate
06. Cola, Fanta und Mineralwasser
07. alle alkoholischen Getränke
08. Trinkgelder für die Mannschaft und Spenden unterwegs
09. persönliche Reiseversicherungen wie Auslandskranken- und Reisegepäckversicherung
10. die im Falle einer Bergung nötigen Kosten sollten von Ihrer Reiseversicherung gedeckt werden
11. Reiseapotheke, Medikamente und Erste-Hilfe-Aufwendungen
12. Ihre persönliche Kletterausrüstung
13. Kletter-Guides
14. Kletterzelte und Ausrüstung für die Besteigung oberhalb des Advanced Base Camp
15. Kletterverpflegung, Hochlagerverpflegung oberhalb des Advanced Base Camp
16. Gasflaschen
17. Sauerstoff und Regler
18. Walkie Talkie
19. Rettungs-Jeep
20. Pfand für Müllgebühren 3000 USD (nach Trek zurück, wenn Müll ordungsgemäß zurückgebracht wird)
21. Extra-Nächte im Hotel in Kathmandu
22. alle zusätzlichen Aktivitäten und von der Reisebeschreibung abweichende optionale Touren
23. unvorhergesehene Mehrkosten: zum Beispiel bei Unpassierbarkeit eines Weges durch Erdrutsch, hohen Schnee oder Überschwemmung. Bei Charterflügen, Flugstornierungen, Streiks u. ä. Das können zusätzliche Hotelübernachtungen, Verpflegung, Transfers, Transportkosten, höhere und zusätzliche Fluggebühren oder durch Treibstoffknappheit höhere Diesel-, Kerosin- Benzin- und Gaskosten sein, die der Kunde in jedem Fall vor Ort selbst bezahlen muss. Reitpferde beim Trekking sind vom Kunden zu Tagesbeginn im Voraus zu bezahlen, ca. 30 USD pro Tag.
24. auch bei kurzfristigen Preiserhöhungen, Steuererhöhungen, höheren Eintritts- und Permitkosten u. ä. durch den Staat muss der Kunde die Differenz begleichen.
25. bei Krankheit oder Unfall eines Kunden und dadurch vorzeitigem Abbruch seines Treks können die Reisekosten nicht zurückerstattet werden. Es ist üblich, dass der Erkrankte von einem Führer und Träger an den Ausgangsort zurückbegleitet wird und der Rest der Gruppe Ihren geplanten Trek fortsetzen kann. Die zusätzlich anfallenden Transportgebühren, Unterkunft und Mahlzeiten für den Kunden UND für seine nepalesischen Begleiter müssen extra bezahlt werden.
26. aller Service, der oben nicht erwähnt wurde

Extra-Service, falls gewünscht oder erforderlich:
Walkie-Talkie 50 US-$ per Set
Russischer Sauerstoff 4 Liter: 400 Euro
Maske & Regler: 500 Euro
Satellitentelefon: 500 Euro pro Set (zum persönlichen Gebrauch des Bergsteigers)
Film-Erlaubnis: 14.000 Euro (eine kleine tragbare Filmkamera ist kostenlos)
Bereitschafts-Jeep: 2100 Euro
Rettungs-Jeep: 500 Euro pro Jeep

Hinweise:
- Die Gepäck-Transportkosten gelten von Kathmandu zur Tibetgrenze und ins tibetische Cho Oyu Base Camp und zurück nach Kathmandu zusammen in der Gruppe
- Wenn die Expedition aus sonstigen Gründen früher beendet oder storniert wird, werden die Expeditionskosten nicht erstattet
- Im Fall, dass einige der Mitglieder während der Expedition erkranken und persönlich zurück nach Kathmandu reisen müssen, haben sie alle ihre Reisekosten UND die Kosten für Ihre Begleiter selbst zu tragen. Unsere Agentur übernimmt keine Verantwortung für ihre Krankheit oder Stornokosten.
- Expeditionsmitglieder dürfen pro Person nur bis insgesamt 50 kg Kletter-Ausrüstung und Lebensmittel mit sich führen. Wenn das Gewicht höher als 50 kg ist, haben sie 100 US-$ pro weiterem Yak zu zahlen und es muss von Ihnen selbst beladen werden.
- Single-Unterbringung: 300 US-$ pro Person extra (beinhaltet Single-Hotelzimmer in Kathmandu, Einzelzimmer / Single-Zelt auf dem Trek, Single-Zelt im Base Camp)

Bitte beachten:
Der oben genannte Tourplan ist kein festes Programm, sondern soll einen Hinweis auf die wahrscheinlichen Stationen während der Expedition geben.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Natur des Besteigens eines 8.000 m hohen Gipfels ein flexibler Tourplan notwendig ist, um den besten Nutzen aus der jeweiligen Gesamtsituation zu ziehen, die sich Ihnen gerade bietet.
Alle Änderungen auf der Strecke werden im Hinblick auf die Maximierung der Vorteile für die Teammitglieder und der Gewährleistung ihres letztendlichen Erfolges auf dem Berg vorgenommen.

Erforderliche Erfahrung:
Der Cho Oyu hat den Schwierigkeitsgrad 4E, das bedeutet, die Expedition ist nur etwas für erfahrene, selbständige Bergsteiger.
Sie sollten Erfahrungen haben beim Besteigen von Bergen im alpinen Schwierigkeitsgrad AD (Assez difficile / ziemlich schwierig - mehrere zu begehende Routen mit steilem Schnee und Eis bis zu 55 ° Steigung, Fels-Abschnitte des Schwierigkeistgrades II sind zu klettern.)
Sie sollten Höhenerfahrung von über 6.000 m haben. Kletterer, die die Steigungen der Berge wie Huascaran, Illimani, Denali, Muztag Ata, Spantik oder ähnliche geklettert sind und deren Gipfel erreicht haben, können sich gut an den Cho Oyu heranwagen. Alle Team-Mitglieder müssen in ausgezeichneter körperlicher Verfassung sein, wenn sie eine realistische Chance haben wollen, auf den Gipfel zu kommen.
Das Besteigen eines 8.000 m Gipfels ist eine harte Belastungsprobe, sowohl physisch als auch psychisch. Sie müssen sicherstellen, dass Sie gut vorbereitet sind für den Aufwand, für die Dauer und für den Erfolg der Expedition.
Tipps für Ihre physische Vorbereitung für die Expedition ist in dem Expeditions-Dossier enthalten, das Ihnen nach Eingang Ihrer Buchung und Anzahlung zugeht.

Ausrüstung für die Besteigung eines Achttausenders:
Alle unsere Bergsteiger-Ausrüstung, einschließlich Seile, Fixseile und -Zubehör, Zelte, Kocher und Brennstoff wird aus Großbritannien besorgt.

Bergsteiger müssen ihre persönliche Ausrüstung mitbringen, einschließlich u. a. :
- Eispickel
- Steigeisen
- Fünf-Jahreszeiten-Schlafsack
 - Klettergurt
- Jumare
- 3 x Bandschlingen
- 4 x Schraubsicherungs-Karabiner
- Abseil-Gerät
- Prusik-Schlingen
- doppelte Kunststoff-Bergschuhe (La Sportiva Olympus Mons, Millet Everest oder Scarpa Phantom 8000)
- Daunen-Anzug oder Daunen-Trägerhosen-/ Jacke-Kombination
- wir können Ihnen Hilfe anbieten bei der Beschaffung von Ausrüstung, die es in der Regel nicht in den Einzelhandelsgeschäften gibt
- einige Ausrüstungsgegenstände für diese Expedition können von uns gemietet werden, wir empfehlen Ihnen aber dringend, dass Sie Ihre persönliche Ausrüstung selbst kaufen und mitbringen und vor dem Abflug nach Nepal gründlich testen
- eine komplette Kletterausrüstungs- und Bekleidungs-Liste ist in dem Expeditions-Dossier enthalten, das Ihnen nach Eingang Ihrer Buchung und Anzahlung zugeht.

Empfohlenes Trinkgeld und Sherpa-Bonus:
Wenn Sie nach der Expedition mit dem Personal unseres Unternehmens zufrieden waren,
wird sich die Expeditions-Crew für ein angemessenes Trinkgeld für Ihre Großzügigkeit herzlich bedanken.
100-150 US-$ pro Crew-Mitglied für die Non-Sherpas, die  bis zum Base Camp gehen
150-200 US-$ pro Crew-Mitglied für die Sherpas, die bis zum Advanced Base Camp gehen
500-700 US-$ pro Kletter-Sherpa, der bis zum Gipgfel geht

Wir wünschen Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Klettern.
Unser Motto ist - unsere Kunden rundum zufriedenzustellen. Danke.

Lizenzgebühren und Größe der Expeditionsteams
Zur Realisierung des Bergsteigens als Rückgrat von Nepals Tourismusindustrie hat die Regierung von Nepal die folgenden Beschlüsse gefasst, um die Bergsteiger-Lizenzgebühren wettbewerbsfähig zwischen den benachbarten Ländern zu gestalten, die Förderung der Berge, die in abgelegenen und weniger privilegierten Gebieten liegen, zu steigern, sowie das Geschäft mit dem saisonalen Bergsteigen verteilt überdas ganze Jahr zu fördern, das Konzept "Nepal in allen Jahreszeiten" zu verwirklichen:

1. Gewähren eines Rabattes von 50% im Winter und im Sommer und 75% im Herbst, Beibehaltung der Lizenzgebühren in der Frühjahrs-Saison.
2.Erhöhung der Zahl der Mitglied in einer Kletter-Expedition von 12 auf 15.
3.Gewähren von 100% Rabatt auf die Lizenzgebühren für Berge in mittleren und fern westlichen Regionen für 5 Jahre.

Umsetzung des Inkremental Royalty Break-down-System (IRDS), ein System, bei dem bei allen Bergen die Permit-Gebühr mit der Erhöhung der Zahl der Kletter-Mitglieder steigt, statt eines Pauschalbetrages pro Expedition mit sieben oder weniger Klettern-Mitgliedern.