Trekking - Trekking im Kathmandu Tal - Nagarkot - Shivapuri Trek

Nagarkot - Shivapuri Trek (04 Tage)

Reisefakten

Trekking Typ: Camping Trek
Trekking Grad: (?)
Maximale Höhe: 3000 m
Beste Saison: das ganze Jahr über

Trekkingroute

Sightseeing im Kathmandu Tal

Tag 1: Fahrt Kathmandu – Nagarkot (2200 m)
Wir treffen Sie in Ihrem Hotel in Kathmandu und fahren mit Ihnen mit einem privaten Minibus nach Nagarkot. Übernachtung im Hotel.

Tag 2: Trekstart  Nagarkot - Chisapani Danda (2150 m)
Früh aufstehen, um den spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Die ersten Strahlen der Sonne übergießen langsam die Gipfel mit einem rötlichen Licht. Sie sehen viele Riesen des Himalaya angefangen vom Dhudh Kunda Himal, Tashilapcha Himal, Jugla Himal, Langtang Ganjala Himal, Manaslu Himal, Annapurna Himal, Dhaulagiri Himal. Der Mt. Everest ist sehr weit entfernt, ebenso der ferne Kangchenjunga, diese beiden sind nur bei klarem Wetter zu sehen.

Nach dem Frühstück beginnt Ihr Trek nach Chisapani Danda. Sie müssen am Nationalpark-Eingang Ihre Trekkingpermits vorzeigen. Der Weg dieses Treks führt Sie in ca. 2500 m Höhe durch einen malerischen dichten Regenwald mit dickem Moos, riesigen hohen Rhododendren-, Wacholder- und Lorbeerbäumen. Sie befinden sich im Shivapuri Wildlife Reserve Nationalpark. 6 Stunden gehen. Camp.

Tag 3: Chisapani Danda - Shivapuri Danda (2725 m) - Baghdar (2510 m)
Nach dem Frühstück wandern Sie aufwärts durch den Mooswald zum Gipfel des Shivapuri in ca. 4 ½  Stunden. Von hier haben Sie einen herrlichen Panoramablick auf alle Berge ringsum.
Am Gipfel des Shivapuri befindet sich ebenfalls ein Biwakplatz, nur gibt es hier oben kein Wasser. Am Gipfel ein kleines gemauertes Podest, eine kleine Stupa und ein altes Militärgebäude, die Sicht auf Kathmandu ist bei gutem Wetter vom feinsten, das ferne Himalaya-Gebirge ist dann auch am Horizont gut zu beobachten.
In 45 Minuten vom Gipfel erreichen Sie bergab Ihr Camp in Baghdar. 5-6 Stunden gehen. Camp.

Mai 2006: Dies ist ein heiliger Platz, bewohnt von zwei Sadhus, mit kleinem Kloster und einer Stupa. Hier befindet sich auch der Ursprung des Kathmanduer Bagmati-Flusses, im Inneren des Berges befindet sich ein großes Wasserreservoir, das die Quelle, die sich aus dem Steinmund des Gottes Shiva in ein Becken ergießt, speist. Nach alter Sage tropfte eine Träne aus dem Bart Shivas und so entstand die Quelle. Auch hieß der Fluss früher Magmati, also Mundfluss, wandelte sich im Laufe der Zeit in Bagmati um. Sauber und klar ist das Wasser hier noch, wir waschen uns am kalten  Born, ein herrliche Erfrischung.

Hier wohnt der Sadhu Todke Baba. Vorher lebte er fünf Jahre in einem hohlen Baum mit winzigem Hausanbau, den man knapp unterhalb des Shivapuri Gipfels besichtigen kann.
Ebenso unmittelbar unter dem Gipfelplateau die mit kleinen Fenstern und einer Tür versehene verräucherte Höhle eines hier verstorbenen jungen Sadhu. Eine gemauerte Mini-Stupa erinnert uns an ihn. Manchmal kommen Pilger nach Baghdar, um zu meditieren. Im  Kloster der dritte Buddha von rechts stellt einen Vorgänger aller Buddhas dar, den Ur-Buddha Shakyamuni oder Siddhartha Gautama, der vor über 5000 Jahren lebte.

Der unterhalb der Stupa lebende Baba stammt aus Indien, lebte dort als Kind mit Sadhus zusammen, wollte selbst einer werden, wurde aber von seinen Eltern mit 15 Jahren zur Hochzeit gezwungen, hat vier Kinder, verlies seine Familie und wurde Eremit und Sadhu.Zum nepalesischen Neujahrsfest, 57 Jahre nach unserer Jahreszahl (2011 – 2068) pilgern Tausende Einwohner meist aus Kathmandu zur Bagmati-Quelle.

Tag 4 : Baghdar - Nonnenkloster Nagi Gompa (2000 m) - Budhanilakantha
Nach dem Frühstück wandern Sie immer konstant abwärts durch den Urwald, später auf einem schönen Panoramaweg sehen Sie die Haupstadt Nepals immer näher kommen. Weit unten erreichen Sie das Nonnenkloster Nagi Gomba, unterhalb dessen Ansiedlung befindet sich ein herrlich bunter Blumengarten.
Besichtigung der Klosteranlage, eine Äbtissin zeigt Ihnen die Heiligtümer, u. a. die Statue des elfköpfigen tausendarmigen Avalokiteshvara und feingliedrige Butterskulpturen. Unzählige Butterlampen beleuchten das Ganze, Sie werden mit Weihwasser besprengt, hier sitzen tibetische Nonnen, Frauen und Männer mit ihren bis zu ein Meter langen Gebetsmühlen, die sie unablässig in Uhrzeigerrichtung drehen.

Mittagessen in Nagin Gompa und danach laufen Sie weiter auf den steinernen Stufen abwärts ca. 1 ½  Stunden bis zur Staubstraße 50 m unterhalb des Klosters, die weiter zu einem Armeestützpunkt bei Budhanilakantha führt, wo Sie erneut Ihre Trekkingpermits vorzeigen müssen.

Hier beginnen auch die ersten Häuser von Kathmandu und bald begrüßt Sie der Fahrer des auf Sie wartenden Kleinbusses. In Budhanilakantha können Sie das Kloster mit der berühmten liegenden Buddhastatue besichtigen. 5-6 Stunden gehen. Rückfahrt in 30 Minuten nach Kathmandu zu Ihrem Hotel.

 

Reisekosten im Januar 2011 (Camping Trek)
270 Euro pro Person für 4 Personen

Die Reisekosten beinhalten (Camping-Trek):
- privater Transport nach Nagarkot und von Budhanilakantha
- in Nagarkot Hotelunterkunft in Vollpension
- Trekkinggenehmigungen (Permits), TIMS-Gebühr
- alle staatlichen und örtlichen Steuern, wenn gefordert
- warmer Daunen-Schlafsack
- ein sehr erfahrener, gut englisch sprechender Führer, Koch, starke beim Kochen mithelfende Träger
- für alle Führer und Träger Lebensversicherungen und tariflich bezahltes Gehalt
- Erste-Hilfe Ausrüstung für die Mannschaft
- Frühstück, Mittagessen und Abendessen; verschiedenen Tee, Kaffee, Kakao; abgekochtes Wasser für ihre Trinkflaschen

Nicht enthalten in den Kosten sind:
- Hotel in Kathmandu
- Mahlzeiten in Kathmandu
- zusätzliche Touren und Besichtigungen in Kathmandu
- Flughafentransfers
- alle persönlichen Ausgaben
- Cola, Fanta und Mineralwasser
- alle alkoholischen Getränke
- Trinkgelder für die Mannschaft und Spenden unterwegs
- persönliche Reiseversicherungen wie Auslandskranken- und Reisegepäckversicherung
- Reiseapotheke und Medikamente
- unvorhergesehene Mehrkosten: zum Beispiel bei Unpassierbarkeit eines Weges durch Erdrutsch oder Überschwemmung, bei Flugstornierungen, Streiks u. ä.
Auch bei kurzfristigen Preiserhöhungen, Steuererhöhungen, höheren Eintritts- und Permitkosten u. ä. durch den Staat muss der Kunde die Differenz begleichen.
- alle oben nicht erwähnten Kosten